Willkommen zum Prüfungsquiz HPP Prüfung 03/2022

1. Einfachauswahl:

Ein Patient mit emotional instabiler Persönlichkeitsstörung vom Borderline-Typ spricht auf eine kognitive Umstrukturierung nicht an. Sie denken daher als Alternative zur Veränderung dysfunktionaler Kognitionen an ein Emotionsregulationstraining als Teil der DialektischBehavioralen Therapie (DBT).

Welche Aussage zum Emotionsregulationstraining trifft zu?

2. Aussagenkombination:

Welche der folgenden Aussagen treffen zu?

Die Zwangsstörung (nach ICD-10)

1. beginnt meist in der Kindheit oder im frühen Erwachsenenalter.
2. wird als Psychotherapie der Wahl verhaltenstherapeutisch behandelt.
3. ist überzufällig häufig mit einem depressiven Syndrom vergesellschaftet.
4. verläuft häufig chronisch.
5. wird durch Zwangsgedanken und Zwangshandlungen charakterisiert.

3. Aussagenkombination:

Welche der folgenden Aussagen treffen zu?

Typische Symptome der generalisierten Angststörung sind:

1. Vegetative Symptome (Herzklopfen, Schweißausbrüche, Tremor)
2. Psychische Symptome (Gefühl von Schwindel, Derealisation, Angst vor Kontrollverlust)
3. Häufige und unvorhersehbare Episoden von abrupter beginnender intensiver Angst
4. Gedanken, die sich dauernd wiederholen und als unangenehm und unsinnig empfunden werden
5. Symptome der Anspannung (Muskelverspannung, Ruhelosigkeit, Nervosität)

4. Mehrfachauswahl:

Welche der folgenden Aussagen zu chronischen Depressionen treffen am ehesten zu?

Wählen Sie zwei Antworten!

5. Aussagenkombination:

Bei einem 35-jährigen Patienten mit insulinpflichtigem Typ-1 Diabetes mellitus bemerken Sie während der psychotherapeutischen Behandlung Veränderungen.

Welche der folgenden Symptome lassen Sie an eine Hypoglykämie denken?

1. Zittern
2. Unruhe
3. Reizbarkeit
4. Größenwahn
5. Gerötete überwärmte Haut

6. Aussagenkombination:

Welche der folgenden Aussagen treffen zu?

Zu den nichtmedikamentösen Interventionen bei demenziellen Syndromen gehören:

1. Körperliche Aktivierung
2. Basale Stimulation
3. Ergotherapie
4. Realitätsorientierungstraining (ROT)
5. Supportive Psychotherapie

7. Mehrfachauswahl:

Welche der folgenden Aussagen treffen zu?

Wählen Sie zwei Antworten!

Als Widerstand wird in der Psychoanalyse bezeichnet:

8. Mehrfachauswahl:

Welche der folgenden Aussagen zur Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung (ADHS) treffen zu?

Wählen Sie zwei Antworten!

9. Aussagenkombination:

Welche der folgenden Aussagen zu affektiven Störungen (nach ICD-10) treffen zu?

1. Es wird zwischen einzelnen Episoden und Störungen unterschieden.
2. Die depressive Episode kann mit und ohne somatisches Syndrom auftreten.
3. Der Schweregrad wird unter anderem in leicht, mittelgradig und schwer eingeteilt.
4. Typische Merkmale des somatischen Syndroms sind frühmorgendliches Erwachen, Appetitverlust, Libidoverlust.
5. Eine depressive Störung erhöht das Risiko für eine Herzerkrankung.

10. Aussagenkombination:

Welche der folgenden Aussagen trifft (treffen) zu?

Geschäftsunfähigkeit nach BGB (Bürgerliches Gesetzbuch) besteht

1. bei nicht vollendetem siebten Lebensjahr.
2. grundsätzlich im akuten Zustand einer psychischen Erkrankung.
3. beim Vorliegen eines die freie Willenbestimmung ausschließenden Zustandes krankhafter Störung der Geistestätigkeit, sofern dieser nicht vorübergehend ist.
4. bei Rechenstörung.
5. bei Analphabetismus.

11. Aussagenkombination:

Welche der folgenden Aussagen zur Ausübung der Psychotherapie treffen zu?

Zu den Behandlungsformen der Psychotherapie werden gerechnet:

1. Homöopathie
2. Hypnotherapie
3. Psychopharmakotherapie
4. Logotherapie
5. Gestalttherapie

12. Aussagenkombination:

Welche der folgenden Aussagen zum SORKC-Modell aus der Verhaltenstherapie trifft (treffen) zu?

1. Stimulus („S“) bezeichnet das sichtbare, problematische Verhalten.
2. Das Modell berücksichtigt konstitutionelle und biologisch-physiologische Aspekte eines problematischen Verhaltens nicht.
3. Ziel ist die Aufdeckung und Bearbeitung unbewusster psychischer Konflikte.
4. Mit Hilfe des Modells lassen sich dem Klienten auslösende und aufrechterhaltende Bedingungen eines problematischen Verhaltens vermitteln.
5. Für die Therapieplanung ist das Modell ungeeignet.

13. Mehrfachauswahl:

Welche der folgenden Aussagen zur Unterscheidung zwischen Demenz bei Alzheimer-Krankheit und Depression treffen zu?

Wählen Sie zwei Antworten!

14. Aussagenkombination:

Welche der folgenden Aussagen zum Alkoholdelir treffen zu?

1. Es trifft meist innerhalb von Stunden bis Tagen nach plötzlicher Unterbrechung einer chronischen Zufuhr von Alkohol auf.
2. Es tritt innerhalb von wenigen Minuten nach plötzlicher Unterbrechung einer chronischen Zufuhr von Alkohol auf.
3. Im Vollbild eines Alkoholdelirs treten Orientierungsstörungen auf.
4. Tremor ist ein typisches Symptom.
5. Ein Komplikation eines Alkoholdelirs ist ein Übergang in ein Koma.

15. Mehrfachauswahl:

Ein Therapeut beabsichtigt bei einem Patienten mit Prüfungsangst eine systematische Desensibilisierung durchzuführen. Welche der folgenden Aussagen zur systematischen Desensibilisierung treffen zu?

Wählen Sie zwei Antworten!

16. Einfachauswahl:

Im Rahmen der Psychotherapie sind Gruppentherapien als Alternative zu Einzeltherapien denkbar.

Welche Aussage trifft zu?

17. Aussagenkombination:

Welche der folgenden Aussagen treffen zu?

Typische Symptome einer akuten Schizophrenie sind:

1. Gedankeneingebung
2. Wahnwahrnehmungen
3. Multiple Persönlichkeit
4. Sopor
5. Akustische Halluzinationen

18. Aussagenkombination:

Auf welchen der folgenden Rechtsgrundlagen kann ein volljähriger Patient mit Schizophrenie einer geschlossenen Station eines Psychiatrischen Krankenhauses aufgenommen werden?

1. Nach Beschluss einer Kommission der zuständigen Ärztekammer
2. Nach Strafrecht (STGB)
3. Nach dem Unterbringungsrecht des jeweiligen Landes (z.B. Psychisch-Kranken-Gesetz)
4. Nach bürgerlichem Recht (BGB, Betreuungsrecht)
5. Nach eigener Freiwilligkeitserklärung

19. Einfachauswahl:

Eine Patientin erzählt von ihren Problemen:

Sie habe seit Jahren immer wieder Kopfschmerzen, Brustschmerzen, Herzstechen, Übelkeit, Durchfall, sexuelle Gleichgültigkeit, Kloß im Hals und Muskelschmerzen. Keiner der Fachärzte, die sie aufgesucht habe, habe etwas gefunden. Sie beklagt deren Inkompetenz. Sie haben den Verdacht auf eine Somatisierungsstörung.

Welche Aussage zum therapeutischen Vorgehen trifft zu?

20. Einfachauswahl:

Welche Aussage trifft zu?

Unter Zerfahrenheit versteht man in der Psychopathologie

21. Mehrfachauswahl:

Welche der folgenden Aussagen zur Hebephrenie treffen zu?

Wählen Sie zwei Antworten!

22. Mehrfachauswahl:

Welche der folgenden Aussagen treffen zu?

Wählen Sie zwei Antworten!

Klassische psychoanalytische Techniken, um unbewusste psychische Anteile zu erkennen und zu verstehen, sind:

23. Aussagenkombination:

Welche der folgenden Aussagen treffen zu?

Unkontrollierte Steigerung des Antriebs (Antriebsenthemmung) wird beobachtet

1. bei organischen psychischen Störungen
2. bei Dysthymia
3. bei Manie
4. nach Einnahme von Substanzen des Amphetamintyps
5. nach Einnahme von Alkohol

24. Mehrfachauswahl:

Welche der folgenden Aussagen treffen zu?

Wählen Sie zwei Antworten!

Kennzeichnend für den „pathologischen Rausch“ ist:

25. Mehrfachauswahl:

Welche der folgenden Aussagen treffen zu?

Wählen Sie zwei Antworten!

Nach Diagnosestellung einer schweren depressiven Episode

26. Aussagenkombination:

Welche der folgenden Aussagen treffen zu?

Um einen sekundären Krankheitsgewinn kann es sich handeln bei:

1. Entlastung des Kranken von alltäglichen Verpflichtungen
2. Emotionale Zuwendungen von Angehörigen
3. Aufmerksamkeit von Seiten des medizinischen Personals
4. Nachlassen von krankheitsbedingten Beschwerden
5. Krankheitsbedingte Berentung

27. Aussagenkombination:

Welche der folgenden Aussagen treffen zu?

Inhaber einer auf das Gebiet der Psychotherapie beschränkten Heilpraktikererlaubnis dürfen grundsätzlich im Rahmen der psychotherapeutischen Behandlung anbieten:

1. Bewusstseinsveränderung durch Gabe von LSD (psychotropes Halluzinogen)
2. Kognitive Umstrukturierung
3. Training von berufsbezogenen Fähigkeiten
4. Kommunikationstraining
5. Einbeziehen von Freunden und Angehörigen des Patienten

28. Aussagenkombination:

Welche der folgenden Aussagen treffen zu?

Zu den Symptomen bzw. Folgen eines häufigeren und chronischen Cannabiskonsums zählen:

1. Miosis (Verengung der Pupillen)
2. Amotivationales Syndrom
3. Echopsychosen (Flashbacks)
4. Misstrauisch-dysphorische Verstimmungszustände
5. Schizophrenieartige paranoid-halluzinatorische Psychosen