Welcome to your HPP Prüfung 10/2023

1. Aussagenkombination:

Welche der Aussagen zur Psychotherapie treffen zu?

1. „Erlernte Hilflosigkeit" ist ein in der psychoanalytischen Therapie verwendeter Begriff für einen Abwehrmechanismus.
2. Bei einer akuten schweren depressiven Episode ist eine ambulante psychodynamisch orientierte Psychotherapie die erste Wahl.
3. Ziel bei der kognitiven Therapie nach Beck ist die sogenannte kognitive Umstrukturierung.
4. Beim SORKC-Modell handelt es sich um ein in der verhaltenstherapeutischen Diagnostik anwendbares Analysemodell.
5. Psychodynamisch orientierte Psychotherapiemethoden spielen in der Kindertherapie keine wesentliche Rolle.

2. Aussagenkombination:

Welche der folgenden Aussagen treffen zu?

Zu den Symptomen bzw. Folgen eines häufigeren und chronischen Cannabiskonsums zählen:

1. Miosis
2. Amotivationales Syndrom
3. Echopsychosen
4. Misstrauisch-dysphorische Verstimmungszustände
5. Schizophrenieartige paranoid-halluzinatorische Psychosen

3. Einfachauswahl:

Welche Aussage zu alkoholbezogenen Störungen trifft zu?

4. Aussagenkombination:

Welche der folgenden Aussagen treffen zu?

Leistungsträger von Maßnahmen zur beruflichen Rehabilitation von Menschen mit psychischen Erkrankungen sind:

1. Jobcenter
2. Deutsche Rentenversicherung
3. Krankenkassen
4. Sozialämter
5. Integrationsämter

5. Aussagenkombination:

Welche der folgenden Aussagen treffen zu?

Zu den Ich-Störungen gehören:

1. Derealisation
2. Gedankenabreißen
3. Gedankenausbreitung
4. Gedankendrängen
5. Gedankeneingebung

6. Mehrfachauswahl:

Welche der folgenden Aussagen treffen zu? Wählen Sie zwei Antworten!

Welche Aussagen zu substanzinduzierten psychotischen Störungen und Schizophrenien (nach ICD-10) treffen zu?

7. Aussagenkombination:

Eine Patientin mit einer emotional-instabilen Persönlichkeitsstörung vom Borderline-Typ stellt sich nach einem stationären Klinikaufenthalt in Ihrer Praxis vor mit dem Wunsch zur Durchführung einer Psychotherapie. Dem vorgelegten Arztbrief entnehmen sie unter anderem, dass die Patientin in der Vergangenheit Heroin konsumiert habe.

Welche Aussagen zu Störungen durch Opioide treffen zu?
1. Ängste, Anspannungen, depressive Gefühle, Selbstwertprobleme werden durch den Konsum von Opioiden unterdrückt.
2. Heilpraktiker beschränkt auf das Gebiet der Psychotherapie dürfen keine Suchtberatung durchführen.
3. Depressive Verstimmung, Antriebs- und Konzentrationsstörungen,Schlafstörungen und Persönlichkeitsveränderungen können als psychische Folgeschäden eines Opioid-/ Heroinkonsums auftreten.
4. Ein Opioid Entzug ist deutlich weniger gefährlich als ein Alkoholentzug, sollte aber sinnvollerweise von Anfang an therapeutisch begleitet werden.
5. Die psychische Abhängigkeit kann nach dem körperlichen Entzug noch über Wochen weiterbestehen.

8. Einfachauswahl:

Im Rahmen einer rechtlichen Betreuung kann ein Einwilligungsvorbehalt angeordnet werden. Welche Aussage zum Einwilligungsvorbehalt trifft zu?

9. Mehrfachauswahl:

Welche der folgenden Aussagen zu Therapiemöglichkeiten bei nichtorganischen Insomnien (Schlafstörungen) treffen zu? Wählen sie zwei Antworten!

10. Aussagenkombination:

Welche der folgenden Aussagen treffen zu?

Für eine schizoide Persönlichkeitsstörung (nach ICD-10) sprechen am ehesten:

1. Einige oder überhaupt keine Tätigkeiten bereiten Freude
2. Starke Neigung zu theatralischem Verhalten
3. Übersteigertes Interesse an sexuellen Erfahrungen mit anderen Menschen
4. Mangel an engen Freunden oder vertrauensvollen Beziehungen
5. Übermäßiges Bedürfnis nach Anerkennung und Bewunderung

11. Aussagenkombination:

Welche der folgenden Aussagen zur psychiatrisch-psychotherapeutischen Diagnostik treffen zu?

1. In der Anamnese sollte auch immer nach körperlichen Vorerkrankungen gefragt werden.
2. Zu einer vollständigen Anamnese gehört auch die Sexualanamnese.
3. Nach Suizidalität sollte nicht im Erstgespräch gefragt werden, da noch keine Vertrauensbasis zwischen Patient und Behandler besteht.
4. Die Beurteilung der Affektivität und des Antriebes sind wichtige Inhalte des psychopathologischen Befundes.
5. Anamnese, eigene Beobachtungen des Untersuchers sowie gegebenenfalls fremdanamnestische Daten sind Grundlage der Befunderhebung.

12. Aussagenkombination:

Welche der folgenden Aussagen zu Johanniskraut treffen zu?

1. Es handelt sich um ein Biologikum.
2. Bei dem pflanzlichen Arzneimittel sind keine Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten bekannt.
3. Johanniskraut hat eine antidepressive Wirkung.
4. Johanniskraut ist ein hochpotentes Neuroleptikum.
5. Johanniskraut ist bei älteren Menschen kontraindiziert.

13. Aussagenkombination:

Eine Patientin mit einer Suchterkrankung stellt sich nach einem stationären Klinikaufenthalt in ihrer Praxis vor mit dem Wunsch zur Durchführung einer Psychotherapie. Sie ist aktuell schwanger.

Welche Aussagen zu Störungen treffen zu?

1. Das Risiko für Fehl- und Totgeburten sowie körperliche und geistige Schädigungen des Kindes ist bei Straßenheroinkonsum in der Schwangerschaft erhöht.
2. Substitutionsbehandlung gilt in der Schwangerschaft als Behandlung der ersten Wahl.
3. Mischkonsum mit anderen Drogen wie z.B. Benzodiazepinen oder anderen beruhigenden Substanzen birgt die Gefahr eines Atemstillstandes durch Lähmung des Atemzentrums.
4. Der schädigende Effekt von Alkohol auf das Ungeborene wird potenziert durch Amphetamine oder multiplen Drogenabusus.
5. Frauen, die im ersten und zweiten Trimenon Alkohol trinken haben kein Risiko, ein Kind mit FAS (fetalem Alkoholsyndrom) zu gebären.

14. Aussagenkombination:

Welche der Aussagen zur Differentialdiagnose der Anorexia nervosa treffen zu?

Auszuschließende andere Ursachen des Untergewichtes sind:

1. Leukämie
2. Hyperthyreose
3. Körperdysmorphe Störung
4. Zwangserkrankungen mit ernährungsbedingten Zwängen
5. Diabetes mellitus

15. Aussagenkombination:

Welche Aussagen treffen bezogen auf eine Zwangserkrankung zu?

1. Männer sind häufiger als Frauen von einer Zwangsstörung betroffen.
2. Bei einer Demenz können Zwangssymptome auftreten.
3. Die Diagnosestellung erfolgt überwiegend schon kurze Zeit nach Auftreten der ersten Symptome.
4. Wasch- und Kontrollzwang treten am häufigsten auf.
5. Die Erkrankung beginnt zumeist schleichend.

16. Aussagenkombination:

Typische Symptome des Morbus Parkinson sind:

1. schleichender Beginn
2. Auftreten von Krampfanfällen
3. Affektlabilität
4. Bewegungsarmut
5. Bewusstseinstrübung

17. Aussagenkombination:

Welche der folgenden Aussagen zum pathologischen Spielen (nach ICD-10) treffen zu?

1. Pathologisches Spielen beginnt meistens im höheren Erwachsenenalter.
2. Die Handlungen können kontrolliert werden.
3. Charakteristisch ist häufiges, wiederholtes, episodenhaftes Glücksspielen.
4. Das Risiko für Suizide oder Suizidversuche ist erhöht.
5. Als Begleiterkrankung liegt unter anderem die hyperkinetische Störung gehäuft vor.

18. Aussagenkombination:

Welche der folgenden Aussagen zu Sexualstörungen treffen nach ICD-10 zu?

1. Der dauerhafte Wunsch, dem anderen Geschlecht anzugehören, wird als Transsexualismus bezeichnet.
2. Alexithymie bezeichnet psychogen bedingte Schmerzen während des Geschlechtsverkehrs.
3. Bei sexuellen Funktionsstörungen muss an eine mögliche organische Ursache gedacht werden.
4. Homo- und Bisexualität werden zu den Störungen der Sexualpräferenz gerechnet.
5. Exhibitionismus wird zu den sexuellen Funktionsstörungen gerechnet.

19. Aussagenkombination:

Welche der folgenden Aussagen zu Entwicklungsstörungen treffen zu?

1. Bei der expressiven Sprachstörung ist die Intelligenzentwicklung in der Regel nicht gestört.
2. Bei einer isolierten Artikulationsstörung ist nur das Sprachverständnis außerhalb der Norm reduziert.
3. Bei der rezeptiven Sprachstörung ist das Sprachverständnis nicht gestört.
4. Ein Beispiel für eine Artikulationsstörung ist das Lispeln (Sigmatismus).
5. Der frühkindliche Autismus tritt vorwiegend bei Mädchen auf.

20. Aussagenkombination:

Welche der folgenden Aussagen treffen zu?

Zur Negativsymptomatik (Minussymptomatik) einer Schizophrene gehören folgende Symptome:
1. Psychomotorische Hyperkinesien
2. Sozialer Rückzug
3. Aufmerksamkeitsstörung
4. Anhedonie
5. Promiskuitives Verhalten

21. Aussagenkombination:

Welche der folgenden Aussagen zu Bindungsstörungen nach ICD-10 treffen zu?

1. Die reaktive Bindungsstörung wird von anhaltenden und ausgeprägten kognitiven Defiziten, die denen des Autismus vergleichbar sind, begleitet.
2. Zur klinischen Leitsymptomatik der reaktiven Bindungsstörung gehören repetitive und stereotype Verhaltensmuster.
3. Wichtig ist die diagnostische Abgrenzung von tiefgreifenden Entwicklungsstörungen (nach ICD-10).
4. Die reaktive Bindungsstörung tritt meistens im Kontext von Vernachlässigung oder Misshandlung auf.
5. Beginn vor dem Alter von 5 Jahren

22. Aussagenkombination:

Auf welchen der folgenden Rechtsgrundlagen kann ein volljähriger Patient mit Schizophrenie auf einer geschlossenen Station eines psychiatrischen Krankenhauses aufgenommen werden?

1. Nach Beschluss einer Kommission der zuständigen Ärztekammer
2. Nach StGB
3. Nach dem Unterbringungsrecht des jeweiligen Landes (Psychisch-Kranken-Gesetz)
4. Nach bürgerlichem Recht (BGB)
5. Nach einer Freiwilligkeitserklärung

23. Mehrfachauswahl:

Welche der folgenden Begriffe gehören zu den formalen Denkstörungen bei der Schizophrenie?

Wählen sie zwei Antworten!

24. Mehrfachauswahl:

Welche der folgenden Aussagen zur Unterscheidung zwischen Demenz bei Morbus Alzheimer und Depression treffen zu?

Wählen sie zwei Antworten!

25. Mehrfachauswahl:

Welche der folgenden Aussagen zur Somatisierungsstörung (nach ICD-10) treffen zu?

Wählen sie zwei Antworten!

26. Mehrfachauswahl:

Welche Aussagen der folgenden Aussagen zum Delir treffen zu?

Wählen sie zwei Antworten!

27. Einfachauswahl:

Ein Patient stellt sich erstmals beim Heilpraktiker / der Heilpraktikerin vor. Er sei wegen Herzbeschwerden, Schwindel, häufigen Bauchschmerzen, Durchfall und Hautjucken schon bei vielen Ärzten gewesen und habe sich vielen Behandlungen unterzogen. Die Symptome seien aber immer wieder aufgetreten.
Zu welcher Gesundheitsstörung passen die genannten Symptome am ehesten?

28. Einfachauswahl:

Welche Aussage zur leichten Intelligenzminderung nach ICD-10 trifft zu?