Willkommen zum Prüfungsquiz HPP Prüfung 03/2023

1. Einfachauswahl:

Das Verhalten eines Patienten erscheint Ihnen sonderbar, bizarr, gekünstelt, unnatürlich.

Welcher Fachbegriff trifft hierfür am Ehesten zu?

2. Aussagenkombination:

Welche der folgenden Aussagen treffen zu?

Störungen der Psychosomatik bei Schizophrenie sind:

1. Sprachstereotypien
2. Ambivalenz
3. Katatone Erregung
4. Parathymie
5. Stupor

3. Mehrfachauswahl:

Welche der folgenden Aussagen zur Aufmerksamkeitsdefizit-/ Hyperaktivitätsstörung (ADHS) treffen zu?

Wählen Sie zwei Antworten!

4. Einfachauswahl:

Im Rahmen einer rechtlichen Betreuung kann ein Einwilligungsvorbehalt angeordnet werden.

Welche Aussage zum Einwilligungsvorbehalt trifft zu?

5. Einfachauswahl:

Welche Aussage trifft zu?

Grübeln gehört im Psychopathologischen Befund zur Gruppe der:

6. Mehrfachauswahl:

Welche der folgenden Aussagen treffen zu? Wählen Sie zwei Antworten!

Typische Methoden/ Techniken der Verhaltenstherapie sind:

7. Aussagenkombination:

Welche der genannten Aussagen zu Zwangsstörungen treffen zu?

1. Bei Zwängen beobachtet man häufig Spontanremissionen.
2. Eine Zwangsstörung beginnt in der Regel vor dem 6. Lebensjahr.
3. Aufgrund des hohen Leidensdrucks kommt es zu einer raschen Diagnosestellung.
4. Eine Kombination aus Psychotherapie und Medikation hat sich bewährt.
5. Zwangssymptome können im Rahmen einer Demenz auftreten.

8. Einfachauswahl:

Welche der folgenden Aussagen treffen zu?

Für Zwangsstörungen gilt typischerweise:

1. Ein Hauptkriterium ist das Auftreten von Zwangsgedanken.
2. Ein Hauptkriterium ist das Auftreten von Zwangshandlungen.
3. Die verhaltenstherapeutische Intervention besteht wesentlich aus der Exposition, der Reaktionsverhinderung und dem Aushalten der nachfolgend auftretenden Spannungszustände.
4. Dem unmittelbaren familiären Umfeld bleibt die Erkrankung meist verborgen.
5. Zwangsgedanken oder -handlungen werden vom Betroffenen als ich-synton erlebt.

9. Aussagenkombination:

Welche der folgenden Aussagen zu Neuroleptika treffen zu?

1. Neuroleptika sind zur Behandlung schizophrener Störungen geeignet.
2. Neuroleptika haben eine antagonistische Wirkung an Dopaminrezeptoren.
3. Man unterscheidet typische und atypische Neuroleptika.
4. Bei Gabe von Neuroleptika sollten regelmäßig Elektrokardiogramme abgeleitet werden.
5. Als Nebenwirkung kann es zum auftreten extrapyramidaler Bewegungsstörungen kommen.

10. Mehrfachauswahl:

Welche der folgenden Aussagen treffen zu?

Wählen Sie zwei Antworten!

Das Rollenspiel im Rahmen der Verhaltenstherapie beruht insbesondere auf den Lernmechanismen:

11. Einfachauswahl:

Welche Aussage trifft zu?

Verantwortlich für die öffentlich-rechtliche Unterbringung eines psychisch Kranken im psychiatrischen Krankenhaus gemäß Unterbringungsrecht der Länder (Psychisch-Kranken-Gesetz) ist:

12. Aussagenkombination:

Welche der folgenden Aussagen treffen zu?

Relevante Therapieprinzipien für die wirksame Behandlung einer spezifischen Phobie in der Verhaltenstherapie im Sinne einer Expositionstherapie sind:

1. Konfrontation durch Flooding oder systematische Desensibilisierung
2. Habituation
3. Vollständiges Durchlaufen der Angstkurve
4. Reaktionsverhinderung
5. Verzicht auf Selbstmedikation mit Tranquilizern

13. Aussagenkombination:

Welche der folgenden Aussagen treffen zu?

Typische Symptome einer depressiven Episode (nach ICD-10) sind:

1. Ideenflucht
2. Interessensverlust
3. Vermindertes Selbstbewusstsein
4. Suizidgedanken
5. verminderter Antrieb

14. Aussagenkombination:

Welche der folgenden Merkmale lassen am Ehesten an eine abhängige (asthenische) Persönlichkeitsstörung? (nach ICD-10) denken?

1. Streitsüchtiges und beharrliches bestehen auf eigenen Rechten
2. Ausgeprägte Ängste vor dem Alleinsein bzw. Verlassenwerden
3. Eingeschränkte Fähigkeiten beim Treffen von Entscheidungen ohne Ratschläge und Bestätigung von Anderen
4. Übermäßige Gewissenhaftigkeit bis hin zum Perfektionismus
5. Unterordnung der eigenen Bedürfnisse unter die anderer Personen

15. Aussagenkombination:

Welche der folgenden Aussagen treffen zu?

Ein Abhängigkeitssyndrom (nach ICD-10) ist gekennzeichnet durch:

1. Toleranzentwicklung
2. Entzugssymptome
3. Beendigung des Konsums bei schädlichen Folgen
4. Fähigkeit den Konsum zu kontrollieren
5. Einengung auf den Substanzkonsum

16. Aussagenkombination:

Welche der folgenden Aussagen zu Psychotherapie treffen zu?

1. „Erlernte Hilflosigkeit“ ist ein in der Psychoanalyse verwendete Begriff für ein
Abwehrmechanismus.
2. Bei einer akuten schweren depressiven Episode ist eine ambulante psychodynamisch
orientierte Psychotherapie indiziert.
3. Ziel bei der kognitiven Therapie nach Beck ist die sogenannte kognitive Umstrukturierung.
4. Beim SORKC – Modell handelt es sich um ein in der verhaltenstherapeutischen Diagnostik
anwendbares Modell zur Problem-, Situations- und Verhaltensanalyse.
5. Psychodynamische orientierte Methoden spielen in der Kinder- und Jugendpsychatrie keine
wesentliche Rolle.

17. Mehrfachauswahl:

Welche der folgenden Aussagen treffen zu?

Ursachen eines Delirs können sein:

1. Stoffwechselstörungen
2. Elektrolytstörungen
3. Medikamente
4. Operationen
5. hohes Fieber

18. Mehrfachauswahl:

Welche der folgenden Aussagen zur rechtlichen Betreuung treffen zu?

1. Der Aufgabenkreis eines Betreuers kann sich auf die Gesundheitsfürsorge beschränken.
2. Die Behandlung von Patienten mit gesetzlicher Betreuung ist nur mit evidenzbasierten Methoden erlaubt.
3. Der Betreuer kann die dauerhafte Unterbringung des betreuten im Pflegeheim anordnen.
4. Im Rahmen des Betreuungsrechts kann ggf. auch eine zwangsweise Behandlung erfolgen.
5. Die Bestellung eines Betreuers kommt grundsätzlich nur für Volljährige in Betracht, Kinder und Jugendliche können unter Vormundschaft gestellt werden.

19. Aussagenkombination:

Welche der folgenden Aussagen treffen zu?

Zu den ich-Störungen gehören:

1. Derealisation
2. Gedankenabreißen
3. Gedankenausbreitung
4. Gedankendrängen
5. Gedankeneingebung

20. Einfachauswahl:

Welche Aussage zu Demenzerkrankung trifft zu?

21. Aussagenkombination:

Welche der folgenden Befunde sprechen für eine organische Ursache der psychischen Symptomatik und erfordern eine möglichst schnelle somatische Abklärung?

1. Bewusstseinsstörungen
2. Orientierungsstörungen
3. Fieber
4. Optische Halluzinationen
5. Vegetative Auffälligkeiten

22. Einfachauswahl:

Welche Aussage zur Schizophrenie trifft zu?

23. Einfachauswahl:

Welche Aussage trifft zu?

In der kognitiven Therapie werden typische „Denkfehler“ unterschieden. Die Aussage ihrer Patientin: „Ich habe ein seltsames Gefühl, daher werde ich das Haus heute nicht mehr verlassen.“ Spricht am ehesten für:

24. Aussagenkombination:

Welche der folgenden Aussagen zu somatoformen Störungen (nach ICD-10) trifft (treffen) zu?

1. Eine Somatisierungsstörung bedarf eines Auslösers.
2. In den meisten Fällen liegt einer somatoformen Schmerzstörung eine somatische Ursache zu Grunde.
3. Die Prognose einer somatoformen Schmerzstörung ohne organisches Korrelat ist günstig.
4. Beim vorliegen einer somatoformen Schmerzstörung ist ein niederpotentes Neuroleptikum Mittel der Wahl.
5. Patienten mit einer somatoformen Störung suchen häufig primär einen Allgemeinmediziner oder Internisten auf.

25. Aussagenkombination:

Welche der folgenden Aussagen zu Psychotherapieverfahren treffen zu?

1. Hauptindikation der dialektisch- behavioralen Therapie sind Schizophreniforme Störungen.
2. In der Psychoanalyse wird der Patient zum freien assoziieren angehalten.
3. Eine spezielle auf Sorgenkontrolle ausgerichtete kognitive Verhaltenstherapie hat sich bei der generalisierte Angststörung bewährt.
4. Verfahren der ersten Wahl bei Zwangsstörungen ist die kognitive Verhaltenstherapie mit Exposition und Reaktionsmanagement.
5. Eine Retraumatisierung ist bei der Traumatherapie erwünscht.

26. Aussagenkombination:

Welche der folgenden Aussagen zu psychischen Störungen im Wochenbett treffen zu?

1. Eine postpartale Depression tritt in der Regel auf, wenn das Kind unerwünscht ist.
2. Bei einer schweren postpartalen Depression empfiehlt sich eine Behandlung mit einem Antidepressivum.
3. Eine postpartale Depression der Mutter kann dem Säugling schaden, deswegen sollte die Mutter bei ersten Anzeichen vom Kind getrennt werden.
4. Im Wochenbett treten psychische Erkrankungen gehäuft auf.
5. Eine postpartale Depression kann sich innerhalb von Stunden nach der Entbindung entwickeln.

27. Einfachauswahl:

Welche Aussage trifft zu?

Eine Dysthymia (nach ICD-10) ist:

28. Aussagenkombination:

Welche der folgenden Aussagen zur Elektrokrampftherapie (EKT) treffen zu?

1. Durch elektrische Reizung des Gehirns wird ein epileptischer Anfall ausgelöst.
2. Die EKT kann bei Depressionen eingesetzt werden.
3. Die EKT ist eine wirksame Behandlungsmethode.
4. Die EKT ist eine Sonderform der Elektroenzephalopathie (EEG)
5. Die EKT wird aufgrund der hohen Risiken nicht mehr angewendet.